Aggressionen gehören grundsätzlich zum Entwicklungsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Im Verlauf der Entwicklung lernen viele Heranwachsende, ihre Impulse zu kontrollieren und Konflikte gewaltfrei zu lösen.
Dieser Prozess gelingt jedoch nicht bei allen gleich gut. Faktoren wie eingeschränkte Konfliktfähigkeit, geringe Impulskontrolle oder mangelnde soziale Kompetenzen können zu problematischen Verhaltensmustern führen.
Auch das soziale Umfeld spielt hierbei eine entscheidende Rolle.
Das M.D.S.-Antiaggressionstraining setzt genau an diesen Punkten an und verfolgt einen praxisnahen, pädagogischen Ansatz.
Das Training erfolgt praxisorientiert und situationsbezogen durch:
Kampfkunst kann im Rahmen des Trainings als unterstützendes Element dienen, um:
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verbindung von körperlicher Aktivität und sozialem Lernen.
Ziel ist kein „Kämpfen lernen“, sondern die Entwicklung von:
Nachhaltige Entwicklung entsteht nicht in kurzer Zeit.
Daher versteht sich das M.D.S.-Programm als langfristiger pädagogischer Prozess, der kontinuierlich begleitet und gefördert wird.
Es gibt Hinweise darauf, dass bewegungsorientierte und strukturierte Trainingsformen unterstützend wirken können, insbesondere im Bereich:
Ob ein Training im individuellen Fall geeignet ist, wird stets im Vorfeld in enger Abstimmung mit Bezugspersonen, Fachstellen oder therapeutischem Fachpersonal geprüft.
Nicht jede Ausprägung ist für jede Trainingsform gleichermaßen geeignet.
